Geschichte

TKV Hochfranken im Spiegel der Zeit

Von TKV Hof zu Hochfranken

Der Tonkünstlerverband Hof e.V. wurde 1952 unter dem Vorsitz des Cellisten Karl-Theodor Preussner gegründet und war anfangs eng an die Stadt Hof gebunden. 2000 wurde der Verein in Tonkünstlerverband Hochfranken e.V. umbenannt, um dem inzwischen gewachsenen Einzugsbereich unserer Mitglieder zu entsprechen. Das Gebiet Hochfranken erstreckt sich über die Stadt Hof und die Landkreise Hof und Wunsiedel im Fichtelgebirge.

Talententwicklung – Wettbewerbe als musikalische Standortbestimmung

Unter dem Vorsitz von Dr. Hellmut Weeber wurde 1964 der 1. Regionalwettbewerb “Jugend musiziert” in Hof und Wunsiedel ausgerichtet. Diese Initiative weiterführend setzte sich die Vorsitzende Ilse Uhlig-Leichtlein in den 90er Jahren für Solistenkonzerte der PreisträgerInnen von “Jugend musiziert” mit den Hofer Symphonikern ein. In der Vorstandsperiode von 2000 bis 2008 initiierte Gottfried Hoffmann in Zusammenarbeit mit Tomoko Cosacchi den Klavierwettbewerb “Piano über Grenzen”. Unter Renate von Hörstens Vorsitz wurden zur Förderung der jungen MusikerInnen Sonderpreise bei diesen Wettbewerben ins Leben gerufen: der “Florestan und Eusebius-Preis” bei „Jugend musiziert“ sowie der “Rudolf-Serkin-Preis” bei „Piano über Grenzen“.

Konzerte – Podium für Musik und Kunst

Im Bereich des Konzertwesen startete Helene Hülß 1954 mit den “Musikalischen Morgenstunden” die erste Konzertreihe des TKVs. In den 80er Jahren gelang es Dietmar Ungerank eine Konzertreihe mit internationalen Gitarrensolisten im Klostercafé zu etablieren, die bis ins Jahr 2017 fortbestand. Renate von Hörsten entwickelte in den vergangenen Jahren Uhlig-Leichtleins Idee der “Klangspuren” weiter und ergänzte sie um eine Variante für den Nachwuchs, die “Klangspürchen”.

April 2018 – Wahl des neuen Vorstands

Im April 2018 wurde Markus Jung zum neuen 1. Vorsitzenden des Tonkünstlerverbands Hochfranken gewählt.